Evangelium: Ende der Welt?

In der Rede von den Letzten Dingen warnt Jesus seine Jünger davor, allen möglichen Endzeit-Ängsten zu verfallen. Am Gedenktag des hl Andreas Dung-Lac (und von über 100 Märtyrern im Vietnam) bietet die Bahnlesung Anlass um inne zu halten. Und darüber

Vernunft und mehr II – Konrad und Anselm

Zwei, die hinsichtlich Jahrhundert und je eigener Lebensgestaltung nicht weiter voneinander entfernt sein könnten, finden zueinander. Kalenderbedingt. Der franziskanische Eigenkalender legt für den 21. April den Gedenktag des heiligen Kapuzinerbruders, Konrad von Parzham (1818-1894), fest. Der Bauernsohn aus der Nähe

Vernunft und mehr

Die katholische Kirche hat am 21. April des Benediktinermönchs und Philosophen Anselm von Canterbury (1033-1109) gedacht. Heute kennt ihn nur mehr ein überschaubarer Kreis von Theologen oder kirchlichen Insidern. Dabei prägte sein Denken über Jahrhunderte hinweg nicht nur die Theologie,

Kirche nicht nur ein Baumarkt

„Baumärkte offen, Kirchen zu. Das geht gar nicht“. So titelt die „Kleine Zeitung“ am Freitag der Osteroktav (17.4.). Der Schlachtruf bundesdeutscher Kulturkämpfer ist inzwischen auch im mittel- und südeuropäischen Raum angekommen. Und trifft in der Coronakrise den Nerv von vielen

Lebenszeugnis: DDDr. Kapistran Pieller OFM

  Aus der Tiefe rufe ich, Herr, zu dir: Herr, höre meine Stimme! Wende dein Ohr mir zu, achte auf mein lautes Flehen!   Die Verzweiflung, die man in Zeiten der Not und in der Ausweglosigkeit erfährt, spiegelt sich schon in

Millionen bei der Frühmesse

Zu den Einrichtungen, die sich in der Covid19-Krise bewähren, gehört ganz ohne Zweifel die römisch-katholische Amtskirche. Auf allen Ebenen. Schnell, viel schneller als der den Vatikan umgebende Staat Italien, haben die Bischöfe im Stiefelstaat auf Krisenmodus umgeschaltet. “Participatio actuosa“: Das

Ich habe ein Buch gekauft…

Ich habe ein Buch gekauft. Oder vielmehr: Es ist ein Heft, eines dieser blauen Reclam-Heftchen, die für den Unterricht herausgegeben werden. Man soll damit etwas lernen oder üben. Gekauft habe ich es kurz vor dem #Lockdown in Österreich, jenem Moment,

Diskussion, eine Frage des Etiketts?

Eine Beobachtung der zeitgenössischen Diskussionskultur. Eine Notwendigkeit des zeitgenössischen Schreibens und der Wissenschaften generell ist es in einem bestehenden Raster zuordenbar zu sein. Dies ist dabei beileibe nichts Schlechtes, sondern ungemein hilfreich um einen Überblick zu erhalten, Ordnung zu bewahren